projekte

  • Dr. Dr.h.c. Günter Lattermann, Prof. Ruth Keller und Dipl.-Rest. Dietmar Linke

    Kunststoff

    Sind Kunststoffe Teil unseres kulturellen Erbes? Brauchen wir generell ein Forschungszentrum für Restaurierung solcher Materialien? Ist eine systematische Ausbildung zum Kunststoffrestaurator notwendig und sind Kunststoffe als Restaurierungsmittel wirklich alternativlos? Das Symposium „Plastics Heritage“, vom 22. bis 24. Oktober 2014 an der HTW Berlin, bot Restauro die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Organisatoren: Ruth Keller, Professorin

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  • Kunstmuseum Bern Sammlung – Depot

    Kunstmuseum Bern nimmt Gurlitt-Erbe an

    Das Kunstmuseum Bern nimmt das Gurlitt-Erbe an – NS-Raubkunst bleibt in Deutschland und muss dort erforscht und restituiert werden Nach monatelangen Beratungen und Verhandlungen hat das Kunstmuseum Bern das Erbe des Kunsthändlersohnes Cornelius Gurlitt angenommen. Das verkündete es am Montag in Berlin gemeinsam mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Winfried Bausback, dem Bayerischen Staatsminister der Justiz.

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  • Bergungseinheit Aschebuch, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Foto: Klassik Stiftung Weimar

    Herzogin Anna Amalia Bibliothek

    Die Ausstellung „Restaurieren nach dem Brand“ gibt Einblick in die zehnjährige Entwicklungs- und Restaurierungsarbeit, die nach dem verheerenden Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek notwendig wurde. Für Restauro ein Anlass, die Initiatoren der Ausstellung zu befragen. Unsere Gesprächspartner sind: Frau Professor Ulrike Hähner, Leiterin der Studienrichtung Schriftgut, Buch und Graphik an der Hochschule für angewandte

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beruf

  • Benötigen wir Honorarrichtlinien? Eine Diskussion

    Seit einiger Zeit gibt es in Italien ein Preislistenbuch für Restauratoren, dessen Honorarsätze eine Orientierungshilfe bei der Preisgestaltung von restauratorischen Dienstleistungen bieten. In Tirol befasste sich die IG Kultur Tirol (TKI) mit Honorarfragen im kulturellen Bereich. Restauratorische Leistungen sind hierin jedoch nicht angeführt. Generell fehlt im deutschsprachigen Raum eine Honorarrichtlinie.
RESTAURO möchte diese Begebenheit diskutieren und

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  • Braucht es einen Berufstitelschutz? Eine Debatte

    Die Berufsbezeichnung »Restaurator« ist nach wie vor in den meisten Bundesländern nicht geschützt und bietet daher viel Interpretationsraum. Noch immer kann sich jeder Restaurator nennen. Seit Jahr(zehnt)en kämpfen die Restauratoren für die Einführung eines Berufsschutzes. Hierfür wurden bereits mehrere Lösungsansätze diskutiert, u.a. zuletzt auch die Verkammerung. RESTAURO wollte wissen, wie wichtig eine geschützte Berufsbezeichnung ist

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  • Neuerscheinung »Dokumentieren und Kalkulieren«

    Das Dokumentieren von restauratorischen Untersuchungen und Maßnahmen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines jeden Restaurators. Leider ist die Zeit zum Schreiben oft knapp. Auch ist hierfür erfahrungsgemäß kaum Budget einkalkuliert – und so entstehen viele Dokumentationen erst lange nach Abschluss der Maßnahmen. 
Ein neues System, dass die Dokumentation vereinfachen und zugleich den hohen Ansprüchen

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Kunststück

  • Zwei Tänzerinnen, Edgar Hilaire Germain Degas (1834–1917), um 1898, Pastell auf Papier, H. 95,5 cm, B. 87 cm, Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gal.-Nr. 2586, Foto: SKD/Hans-Peter Klut

    Degas’ Tänzerinnen

    Anlässlich einer notwendig gewordenen Konsolidierungsmaßnahme wurde das um 1898 entstandene Pastellgemälde „Zwei Tänzerinnen“ von Edgar Degas (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister) auch maltechnisch untersucht. Edgar Hilaire Germain Degas, 1834 in Paris geboren und 1917 ebenda gestorben, bevorzugte seit den 1870/80er Jahren die Technik der Pastellmalerei, an der er die Spontanität und schnelle Ausführbarkeit schätzte.

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  • Fertig zusammengeklebter und ergänzter Dummy mit 12,5 cm Durchmesser. Überlappende trübe 1 mm starke Ergänzung aus Paraloid B44 (o.), transparente eingepasste 2,5 mm starke Ergänzung aus Paraloid B44 (l.) und mit Knitterfalten gegossene, eingepasste 2,5 mm starke Ergänzung aus transparentem Polyvinylbutyral (r. u.), Foto: HTW Berlin

    Ergänzungsmaterial für Glas

    Im Rahmen der Bachelorarbeit der Verfasserin wurden Versuche mit alternativen Ergänzungsmaterialien an einem Dummy mit großen Fehlstellen untersucht. Aufgrund der höheren Sprödigkeit und Glasübergangstemperatur wurden die Untersuchungen mit Paraloid™ B44 sowie mit Polyvinylbutyral unternommen. Da die Fehlstellen des Glastellers sehr großflächig waren und etwa 2/3 der Originalsubstanz fehlten, mussten die Ergänzungsmaterialien eine hohe Stabilität aufweisen, um

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  • Bei der Entnahme der B-72 Platte aus der Silikonform ist diese noch flexibel.Foto: Zara Löschberger

    Paraloid B 72-Platten als Ergänzungsmaterial

      Die Verwendung von Paraloid B-72 als Ergänzungsmaterial von (Hohl-)Glas wurde vor allem im Corning Museum of Glass durch Stephen P. Koop erprobt (s. Koop, Stephen: Conservation and Care of Glass Objects, New York 2006). Neuste Forschungsergebnisse dazu wurden 2013 auf einer Tagung des Corpus Vitreaum und ICOM in Amsterdam vorgestellt. Die sehr guten Alterungs-

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Rezension

heimann_ancient_ceramics_2014

Keramik – wissenschaftlich und kulinarisch

Buchrezension zu Heimann, Robert B. und Marino Maggetti: Ancient and Historical Ceramics – Materials, Technology, Art and Culinary Traditions, Stuttgart 2014. Es gibt die Meinung, dass der Mensch sich dadurch vom Tier unterscheidet, dass er seine Nahrung im Feuer zubereitet. Hierbei spielt Keramik schon seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle. Das Buch vereint auf überraschende Weise

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