projekte

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    „Fenster wären schön“ – Eine Rettungsaktion in Timbuktu

    Nach der Rettung der Timbuktu-Manuskripte hat die Arbeit von Restauratoren, Archivaren und Forschern begonnen. Die weitere internationale Hilfe soll eng koordiniert werden. Die Rettung war dramatisch, streng geheim, dauerte acht Monate und bewahrte den größten Handschriftenschatz Westafrikas vor drohender Zerstörung. Zwischen Juni 2012 und Januar 2013 organisierte Abdel Kader Haidara, Direktor der Mamma-Haidara-Gedächtnis-Bibliothek und Vorsitzender

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  • 7 Most Endangered - Europa Nostra-noEN-350

    7 Most Endangered

    Die Initiative „7 Most Endangered“ stellt jedes Jahr eine Liste von sieben gefährdeten Monumenten in Europa auf und kümmert sich um deren Erhalt. Jetzt wurden weitere gefährdete Denkmäler für 2014 ausgewählt. „7 Most Endangered“ wurde im Januar 2013 von Europa Nostra und dem Institut der Europäischen Investitionsbank als Gründungspartner gestartet. Ein international besetzter Beirat, dem

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  • Schimmelbefallene Akten; Foto: Charlotte Bretzendorfer ZFB

    Schimmel schädigt Kulturgut und Gesundheit

    Eine Kontamination durch Mikroorganismen führt zu massiven Schädigungen an Kulturgut und zu einer hohen Gesundheitsgefährdung. Zwar sind verschiedene Schimmelbekämpfungsmethoden bekannt, Jana Moczarski, Vivian Tehsmer und Manfred Anders vom Zentrum für Bucherhaltung (ZFB) suchen jedoch nach einer Alternative, die einerseits schonend für die Objekte und andererseits zuverlässig in der Dekontamination ist. An die 300 Schimmelarten an

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beruf

  • Benötigen wir Honorarrichtlinien? Eine Diskussion

    Seit einiger Zeit gibt es in Italien ein Preislistenbuch für Restauratoren, dessen Honorarsätze eine Orientierungshilfe bei der Preisgestaltung von restauratorischen Dienstleistungen bieten. In Tirol befasste sich die IG Kultur Tirol (TKI) mit Honorarfragen im kulturellen Bereich. Restauratorische Leistungen sind hierin jedoch nicht angeführt. Generell fehlt im deutschsprachigen Raum eine Honorarrichtlinie.
RESTAURO möchte diese Begebenheit diskutieren und

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  • Braucht es einen Berufstitelschutz? Eine Debatte

    Die Berufsbezeichnung »Restaurator« ist nach wie vor in den meisten Bundesländern nicht geschützt und bietet daher viel Interpretationsraum. Noch immer kann sich jeder Restaurator nennen. Seit Jahr(zehnt)en kämpfen die Restauratoren für die Einführung eines Berufsschutzes. Hierfür wurden bereits mehrere Lösungsansätze diskutiert, u.a. zuletzt auch die Verkammerung. RESTAURO wollte wissen, wie wichtig eine geschützte Berufsbezeichnung ist

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  • Neuerscheinung »Dokumentieren und Kalkulieren«

    Das Dokumentieren von restauratorischen Untersuchungen und Maßnahmen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines jeden Restaurators. Leider ist die Zeit zum Schreiben oft knapp. Auch ist hierfür erfahrungsgemäß kaum Budget einkalkuliert – und so entstehen viele Dokumentationen erst lange nach Abschluss der Maßnahmen. 
Ein neues System, dass die Dokumentation vereinfachen und zugleich den hohen Ansprüchen

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Kunststück

  • Restauro_Projekte_Falzbetten_gerahmt_Holztafelgemaelde_1

    Falzbetten für gerahmte Holztafelgemälde

    David Tils entwickelte eine Methode zur Gestaltung von Falzbetten an gerahmten Holztafelgemälden. Bisher wurden hölzerne Ausgleichsleisten der Tafelwölbung angepasst und in den Rahmenfalz eingesetzt. Die hier vorgestellte Umsetzung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Material Verwendung findet, welches sich den vorliegenden Lücken zwischen Tafelrändern und Rahmenschenkeln anpasst und passgenau ausfüllt. Hierfür wird auf ein epoxidharzgebundenes

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  • Seifen und Waschmittelpäckchen in der Ausstellung »Warenwelten« des Museums der Alltagskultur Waldenbuch. Diese Art von Objekten zu konservieren ist eine besondere Herausforderung für Restauratoren. ©Anne Bührer

    Seife – aus dem Badezimmer ins Museum

    Seife ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. Ob Kernseife, Flüssigseife oder fein duftende Toiletteseife, die Auswahl in jeder erdenklichen Form, Farbe und Geruchsrichtung ist riesengroß. Auch historisch spielt Seife seit über 4000 Jahren eine bedeutende Rolle. Kein Wunder also, dass Seife auch als Sammlungsgegenstand Einzug in so manches Museum gehalten hat. Historisch gesehen galt

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  • Der Rock, den Oskar Kokoschka 1907/1908 für seine Studienkollegin und Jugendliebe Lilith Lang während seines Studiums an der Vorgängerin der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kunstgewerbeschule, entwarf, ist heute eines der bedeutendsten Objekte in den Sammlungen der Kunstuniversität. Hier ein Detail nach der Restaurierung.

    Oskar-Kokoschka-Rock restauriert

    Rechtzeitig für die 2013 geplante große Oskar-Kokoschka-Schau in Rotterdam schloss das Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst die Restaurierung eines ganz besonderen Kleidungsstücks ab. Als Maler, Grafiker und Schriftsteller ist der österreichische Künstler Oskar Kokoschka berühmt. Seine expressionistischen Bilder sind weithin bekannt. Weniger bekannt ist, dass Kokoschka auch Textilien gestaltete. Denn

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Rezension

Dieter Roth: Karnickelköttelkarnickel, ab 1972, In Hasenform gepresstes Kaninchenstroh, Kaninchenköttel , 21 x 10 x 19 cm 
© Dieter Roth Foundation, Foto: Markus Hilbich, Berlin

Vergänglichkeit in schönen Formen

Eine Berliner Ausstellung widmet sich Vanitas-Kunstwerken junger Künstler und behauptet: „Ewig ist eh nichts“. Das Vergängliche übte von jeher eine große Faszination auf Künstler aus. Lange stellten sie Vergänglichkeit dar – gezeichnet, geschnitzt, auf Holz und Leinwand gemalt. Manchmal war der Verfall des Körpers das Thema und das Motiv, manchmal lugte der Tod als Mahner

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