projekte

  • Ralf Kilian und Johanna Leissner präsentieren ihre Projektergebnisse von „Climate for Culture“, Foto: Fraunhofer IBP

    Climate for Culture

    Eigentlich wollten wir mit Johanna Leissner über ihr europäisches Klimaprojekt „Climate for Culture“ sprechen. Daraus wurde eine Diskussion über die Außenwirkung von Restauratoren. Ein Interview. „Restauratoren gelten als Verhinderer“ Wer hatte die Idee zu diesem Projekt? Johanna Leissner: Die Idee kam von mir. Ich war lange Jahre in der Europäischen Kommission tätig und habe viele

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  • Blog_Webinar_Logo_737x492

    „Dokumentation“ – Erstes Webinar

    Dokumentation leicht gemacht – Überblick und Einführung in Softwares für Restauratoren Dokumentieren ist eine der Hauptaufgaben von Restauratoren. Längst wurde das händische Kartieren mit Foto und Folie von Programmen wie Photoshop, CAD oder MetigoMap abgelöst. Diese Programme sind teuer und aufwändig in ihrer Bedienung. Kostenfreie Programme bieten daher die Möglichkeit, anwendungsorientiert und schnell eine Kartierung

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  • Bergungseinheit Aschebuch, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Foto: Klassik Stiftung Weimar

    Herzogin Anna Amalia Bibliothek

    Die Ausstellung „Restaurieren nach dem Brand“ gibt Einblick in die zehnjährige Entwicklungs- und Restaurierungsarbeit, die nach dem verheerenden Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek notwendig wurde. Für Restauro ein Anlass, die Initiatoren der Ausstellung zu befragen. Unsere Gesprächspartner sind: Frau Professor Ulrike Hähner, Leiterin der Studienrichtung Schriftgut, Buch und Graphik an der Hochschule für angewandte

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beruf

  • Benötigen wir Honorarrichtlinien? Eine Diskussion

    Seit einiger Zeit gibt es in Italien ein Preislistenbuch für Restauratoren, dessen Honorarsätze eine Orientierungshilfe bei der Preisgestaltung von restauratorischen Dienstleistungen bieten. In Tirol befasste sich die IG Kultur Tirol (TKI) mit Honorarfragen im kulturellen Bereich. Restauratorische Leistungen sind hierin jedoch nicht angeführt. Generell fehlt im deutschsprachigen Raum eine Honorarrichtlinie.
RESTAURO möchte diese Begebenheit diskutieren und

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  • Braucht es einen Berufstitelschutz? Eine Debatte

    Die Berufsbezeichnung »Restaurator« ist nach wie vor in den meisten Bundesländern nicht geschützt und bietet daher viel Interpretationsraum. Noch immer kann sich jeder Restaurator nennen. Seit Jahr(zehnt)en kämpfen die Restauratoren für die Einführung eines Berufsschutzes. Hierfür wurden bereits mehrere Lösungsansätze diskutiert, u.a. zuletzt auch die Verkammerung. RESTAURO wollte wissen, wie wichtig eine geschützte Berufsbezeichnung ist

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  • Neuerscheinung »Dokumentieren und Kalkulieren«

    Das Dokumentieren von restauratorischen Untersuchungen und Maßnahmen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines jeden Restaurators. Leider ist die Zeit zum Schreiben oft knapp. Auch ist hierfür erfahrungsgemäß kaum Budget einkalkuliert – und so entstehen viele Dokumentationen erst lange nach Abschluss der Maßnahmen. 
Ein neues System, dass die Dokumentation vereinfachen und zugleich den hohen Ansprüchen

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Kunststück

  • Zwei Tänzerinnen, Edgar Hilaire Germain Degas (1834–1917), um 1898, Pastell auf Papier, H. 95,5 cm, B. 87 cm, Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gal.-Nr. 2586, Foto: SKD/Hans-Peter Klut

    Degas’ Tänzerinnen

    Anlässlich einer notwendig gewordenen Konsolidierungsmaßnahme wurde das um 1898 entstandene Pastellgemälde „Zwei Tänzerinnen“ von Edgar Degas (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister) auch maltechnisch untersucht. Edgar Hilaire Germain Degas, 1834 in Paris geboren und 1917 ebenda gestorben, bevorzugte seit den 1870/80er Jahren die Technik der Pastellmalerei, an der er die Spontanität und schnelle Ausführbarkeit schätzte.

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  • Restauro_Projekte_Falzbetten_gerahmt_Holztafelgemaelde_1

    Falzbetten für gerahmte Holztafelgemälde

    David Tils entwickelte eine Methode zur Gestaltung von Falzbetten an gerahmten Holztafelgemälden. Bisher wurden hölzerne Ausgleichsleisten der Tafelwölbung angepasst und in den Rahmenfalz eingesetzt. Die hier vorgestellte Umsetzung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Material Verwendung findet, welches sich den vorliegenden Lücken zwischen Tafelrändern und Rahmenschenkeln anpasst und passgenau ausfüllt. Hierfür wird auf ein epoxidharzgebundenes

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  • Bei der Entnahme der B-72 Platte aus der Silikonform ist diese noch flexibel.Foto: Zara Löschberger

    Paraloid B 72-Platten als Ergänzungsmaterial

      Die Verwendung von Paraloid B-72 als Ergänzungsmaterial von (Hohl-)Glas wurde vor allem im Corning Museum of Glass durch Stephen P. Koop erprobt (s. Koop, Stephen: Conservation and Care of Glass Objects, New York 2006). Neuste Forschungsergebnisse dazu wurden 2013 auf einer Tagung des Corpus Vitreaum und ICOM in Amsterdam vorgestellt. Die sehr guten Alterungs-

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Rezension

Rezension_GruefteRetten

Grüfte retten!

  Gruftarchäolgie? Noch eine Archäologie im Rahmen einer sich immer weiter differenzierenden und spezialisierenden Disziplin? Noch googlet sich Gruftarchäologie nur schwer, und einen Wikipedia-Artikel gibt es auch nicht. Vermutlich tauchte der Begriff erstmals 2011 auf der „Transmortale“ genannten Tagung auf, die gemeinsam von der Universität Hamburg und dem Museum für Sepulkralkultur in Kassel veranstaltet wurde. Die

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Events