Tag des offenen Denkmals – Farbe

 

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, Charlottenburg
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Foto: Roland Rossner

Dieses Jahr demonstriert der Tag des offenen Denkmals Mut zur Farbe. In den Denkmälern werden historische Farbgestaltung, Mal- und Gestaltungstechniken erläutert, einige laden dazu ein, selbst historische Farben herzustellen. Kirchen lassen ihre Fenster voll zur Geltung kommen und beeindrucken mit dem Zusammenspiel von Farbe und Licht. Am 14. September 2014 öffnen deutschlandweit mehr als 7.500 Denkmäler ihre Türen, darunter einige, die ansonsten nicht öffentlich zugänglich sind. Allein in Bayern können am Tag des offenen Denkmals über 750 historische Bauten besucht werden. Nützen Sie die Möglichkeit, einige der Denkmäler zu besichtigen; die Wahl fällt bei der Vielzahl an Möglichkeiten allerdings denkbar schwer. Daher hat RESTAURO Ihnen zu jedem Bundesland eines herausgesucht.

 

RESTAUROS TOP 16 DENKMALE

 

Baden-Württemberg, Strümpfelbach

Strümpfelbachs Ortsbild ist geprägt von zahlreichen Fachwerkhäusern, vor allem aus der Zeit 1550–1620. Edith Dlapal führt mit Fokus auf die historische Farbigkeit der Häuser und deren Restaurierung durch den Ort.
Treffpunkt zur Führung „Farbe im historischen Fachwerkbau“: 14 Uhr, Hauptstraße 65, 71384 Weinstadt, Strümpfelbach
Kontakt: Dr. Bernd Breyvogel, Archiv und Museen Weinstadt, Tel.: 07151 6045873, E-Mail: b.breyvogel@weinstadt.de

Mehr zu „Farbe im historischen Fachwerkbau“

 


Hauptbahnhof-Muenchen1903
Bahnhof München um 1903 (Ansichtskarte)

Bayern

Bauernhaus der Familie Deck
Münchnerstraße 63, 85774 Unterföhring

Sonst nicht öffentlich zugänglich ist dieses stattliche Bauernhaus, das um 1900 mit barockisierenden Putzgliederungen, eisernen Balkongeländern und geschnitzten Haustüren erbaut wurde. Im Zuge der Restaurierung durch die Familie Deck entstanden aufwendige Befunduntersuchungen, das Farbkonzept ist beispielhaft.
Kontakt: Alfred Gilch, Kreisheimatpfleger, Tel.: 089 6084959, E-Mail: alfredgilch@aol.com
Öffnungszeiten: 10–16 Uhr
Führungen: Führungen stündlich durch Architekt Deck

Mehr zum Bauernhaus der Familie Deck

Zusatztipp: Das ehemalige Kloster in Thierhaupten, Klosterberg 8, 86672 Thierhaupten

Das ehemalige Kloster ist Sitz der Dienststelle Schwabens des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Das 1803 säkularisierte Benediktinerkloster zählt zu den frühen bayerischen Klostergründungen an der Westgrenze des agilolfingischen Herrschaftsgebiets. Es soll der Legende nach von Herzog Tassilo in der Mitte des 8. Jahrhunderts gegründet worden sein. Vom mittelalterlichen Kloster ist das meiste verschwunden; das heutige Bauwerk mit seinem Wirtschaftshof stammt aus der Barockzeit. Hier finden sich Teile verschiedener Abteilungen und Referate: die Bodendenkmalpflege für Oberbayern und Schwaben, die Denkmalerfassung für Schwaben sowie das Dendrolabor, in dem das Alter von Holz bestimmt wird, und das Bayerische Bauarchiv, das Fortbildungs- und Beratungszentrum für Denkmalpflege.

Mehr zum ehemaligen Kloster in Thierhaupten

 


Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, Charlottenburg
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Foto: Roland Rossner

Berlin

Berlin macht aus dem Tag ein Wochenende des offenen Denkmals: Hier warten über 300 Denkmale auf Entdeckung.

Ev. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Breitscheidplatz, 10789 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Die Farbe Blau ist der Schlüssel, um sich auf das Gebäudeensemble der achteckigen Ev. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche einzulassen. Keines der blauen Glasfenster gleicht dem anderen. In der Gedenkhalle mit ihren Mosaiken aus bunten Steinen und üppigem Blattgold bestimmt die Farbigkeit die Einmaligkeit des Raumes.
Öffnungszeiten: 13.9.: 10–23 Uhr, 14.9.: 10–18 Uhr
Führungen: 13.9.: Führungen 10.15, 11, 12, 13.15, 14–22 Uhr stündlich,
14.9.: Führungen 12–18 Uhr stündlich
Treffpunkt für Führungen: Gedenkhalle.
10.30–18 Uhr Infostand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
13.9.: 18 Uhr Orgelvesper mit Werken von Bach, Eben und Improvisationen, 19–22.30 Uhr halbstündlich Führungen: Das Blaue Licht erkunden, Treff: Aufgang zur Orgelempore, 20 Uhr Konzert, Berliner Camerata mit Bolivar Soloists.
14.9.: 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst, 11.30 Uhr Kindergottesdienst, 15 Uhr Motorradgottesdienst, 14.30, 15, 15.30 und 16 Uhr Führung: Das blaue Licht erkunden, Treff: Aufgang zur Orgelempore, 18 Uhr JazzPopGottesdienst Psalmton.

Mehr zur Ev. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

 

Zusatztipp: Am 13.9. um 10 Uhr ist Treffpunkt für eine Busexkursion zum Thema „Leuchtendes Glas“ am Breitscheidplatz, 10789 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Bustour führt zu unterschiedlichen Kirchen und bietet Führungen zu den Glasfenstern vor Ort. Sie klingt um 14.30 Uhr mit einem Blick ins Innere der blauen Wände der Ev. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aus .
Kostenbeitrag 12 Euro, Anmeldung erforderlich bei Stefan Klaschik, Tel.: 030 21018502, E-Mail: verein@gedaechtniskirche-berlin.de

Mehr zur Busexkursion „Leuchtendes Glas“

 


BB_Potsdam_Großer_Refraktor_Innenansicht_(c)_ML_Preiss_2009
Großer Refraktor, Potsdam, Foto: Marie-Luise Preiss

Brandenburg, Potsdam

Großer Refraktor
Telegrafenberg A 27, 14473 Potsdam

Der Große Refraktor ist das viertgrößte Linsenteleskop der Welt, ein Denkmal der feinmechanisch-optischen Industrie und der Anfänge astro-physikalischer Forschung Ende des 19. Jahrhunderts. Nach der Stilllegung 1968 wurde er von 2003–06 denkmalgerecht restauriert und ist ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Neben der Vorführung des Fernrohrs gibt es Rundgänge durch die Parkanlage zu den historischen Institutsgebäuden.
Führungen: Führungen 10.15, 12.15, 14.15 und 16.15 Uhr

Mehr zum Großen Refraktor

Zusatztipp: Ein Wohnhaus am Bassin öffnet seine barocken Flügeltüren: Im ersten Stockwerk sind die barocken Wand- und Deckenfassungen nach einer umfangreichen Freilegung sichtbar und warten auf ihre Restaurierung. Die gemalten Boiserien an den Wänden hatten ursprünglich kräftige Pastelltöne. Eine Seltenheit sind gemalte Deckelvasen in den Spiegelfeldern.
Öffnungszeiten: 10–14 Uhr, Führungen nach Bedarf
Kontakt: Doreen Duras, Restauratorin, Tel.: 0179 4569053, E-Mail: doreenduras@gmx.de

Wohnhaus am Bassin 10
Am Bassin 10, 14467 Potsdam, Innenstadt


Bremen

Schütting
Am Markt 13, 28195 Bremen

Sonst nicht geöffnet ist dieses Gilde- und Kosthaus der Kaufleute am Marktplatz, das 1536/38 im Auftrag der Bremer Kaufmannschaft von Baumeister Johann dem Buschener, Antwerpen gegenüber des Rathauses errichtet wurde. Nur der Westgiebel (spätgotisch) ist von diesem Kernbau erhalten. Nach schwerer Beschädigung im II. Weltkrieg wurde der Schütting mit traditionalistischer Innenausstattung wiederaufgebaut und bekam bei der Restaurierung 2009 wieder ein Kupferdach. Bis heute ist der Schütting Sitz der Bremer Kaufmannschaft, seit 1849 auch Sitz der Handelskammer.
Öffnungszeiten: 12–17 Uhr
Führungen: Führungen nach Bedarf
Kontakt: Regina Schulze, Tel.: 0421 3637323, E-Mail: schulze@handelskammer-bremen.de

Mehr zum Schütting

 


Riepenburger Mühle Boreas
Riepenburger Mühle, Bergedorf, Foto: Marie-Luise Preiss

Hamburg

Die bundesweite Eröffnung findet am 14. September um 11 Uhr im Ehrenhof des Rathauses in Hamburg statt. Das Kulturprogramm für den Hamburger Denkmaltag startet jedoch am Dienstag, dem 9. September, mit der Ausstellung „Utopien von gestern“ in den Deichtorhallen. Den kulturellen Auftakt macht am Abend des 13.09. die Lichtperformance am Heinrich-Hertz-Turm.

Mühle
Chrysanderstraße 52a, 21029 Hamburg Bergedorf

Sonst nicht geöffnet ist die Bergedorfer Mühle, die als Lohwindmühle 1831 erbaut und bis 1968 als Kornwindmühle betrieben wurde. Nach zahlreichen Modernisierungen ist sie heute noch ein vollständig erhaltenes, technisches Denkmal. Die Restaurierung ist nun mit Montage der Flügel weitgehend abgeschlossen, Maschinen und Windbetrieb sind einsatzbereit.
Öffnungszeiten: 14.9.: 11 – 17 Uhr
Führungen: 14.9.: Führungen 11–16 Uhr nach Bedarf Am 13.9. um 19 Uhr: Konzert Andre Krikula – Trio Bossa Nova und Kunstausstellung, Kaffee und Kuchen, Ausstellung im Rahmen der Bergedorfer Kunstschau 2014 ist zu sehen. Am 14.9. kann man Funktionsmodelle erproben (allgemeine Funktionen, Mahlsteine, Flügel etc.) und Mehl selbst mit der Handmühle mahlen.

Mehr zur Bergedorfer Mühle 

 


HE_Biedenkopf_Schenkbarsches Haus_Außenansicht_Gesamt_1_(c)_Christoph Kaiser
Schenkbarsches Haus, Biedenkopf, Foto: Christoph Kaiser

Hessen, Biedenkopf

Schenkbarsches Haus
Bei der Kirche 8–9, 35216 Biedenkopf

Sonst nur auf Anfrage geöffnet ist die ehemalige Geschlechterburg der Familie Hohenfels. 1610 wurde es unter Amtmann Heinrich Schenkbar zur heutigen Gestalt umgebaut und 1811 in zwei separate Wohnhälften geteilt. Zu sehen sind Freilegungen des alten Baubestands und des Kellers und der Gewölbehalle aus dem 12. Jahrhundert, schwarze und weiße Küche mit Ikonen. 2010 wurde das Haus auch außen restauriert mit Kaseinfarben. Vorgeführt wird die Farbherstellung nach alten Rezepten, von Kasein- und Temperafarben. Mit Goldrute darf man hier selbst Stofffärben. Die Bedeutung der Farben in der Ikonenmalerei und der Fassung von Möbeln und Gebrauchsgegenständen wird auch erläutert.
Öffnungszeiten: 11.30 – 17.30 Uhr
Führungen: Führungen nach Bedarf durch Christoph Kaiser, Temperarestaurator
Kontakt: Christoph Kaiser, Schenkbarsches Haus Biedenkopf, Tel.: 06461 89180, E-Mail: schenkbar@web.de

Mehr zum Schenkbarschen Haus

 


Gut Trechow in Bernitt, Kurzen Trechow
Burg Kurzen Trechow, Foto: Marie-Luise Preiss

Mecklenburg-Vorpommern, Trechow

Burg Kurzen Trechow
Am Speicher 1, 18246 Bützow

Die Burg Kurzen entstand auf alter Grundlage 1590-1601 komplett aus Granitquadern. Um 1800 wurde sie mit beeindruckender Illusionsmalerei zu einem frühklassizistischen Gutshaus umgebaut. 2004 begann die Restaurierung und kulturelle Nutzung der Burg, seit 2009 steht sie unter Denkmalschutz. Hofladenverkauf, Kaffee und Kuchen laden zum kulinarischen Verweil ein.
Öffnungszeiten: 10 – 18 Uhr
Führungen: Führung 10 Uhr durch Christian Schierning und Christoph von Lowtzow

Mehr zu Burg Kurzen Trechow

 


NI_Idensen_Sigwardskirche_Juni2003_Roland Rossner_001
Sigwardskirche, Foto: Roland Rossner

Niedersachsen, Wunstorf

Sigwardskirche
An der Sigwardskirche 3, 31515 Wunstorf

Die Sigwardskirche errichtete Bischof Sigward von Minden (1120-40) als Eigenkirche (Patronat hl. Ursula). Ab ca. 1500 wurden nach byzantinischen Vorbildern entstandene Fresken (mit Lapislazuli und Malachit) mehrfach mit Kalkanstrichen übertüncht und wurden dadurch erhalten. 1858 entdeckte sie Kirchenbaumeister Hase, freigelegt wurden sie erst 1930-34 und seitdem konserviert. Im Turm befindet sich die älteste Kirchenglocke Niedersachsens aus der Erbauungszeit. Bei den Führungen steht die Ausmalung der Kirche im Vordergrund, Vorträge zu den Malereien, Malen für Kinder und Erwachsene unter fachkundiger Anleitung. Zum Abschluss des Tages findet um 17 Uhr ein Konzert statt mit Kirchenliedermacher Fritz Baltruweit.
Öffnungszeiten: 10 – 16.30 Uhr
Kontakt: Pastorin Anke Orths, Kirchengemeinde Idensen, Tel.: 05031 2520, E-Mail: Anke.Orths@evlka.de Rolf Herrmann, Freundeskreis Sigwardskirche, Tel.: 05031 14565, E-Mail: herrmannidensen@aol.com

Mehr zur Sigwardskirche

NI_Idensen_Sigwardskirche_Juni2003_Roland Rossner_027
Sigwardskirche, Foto: Roland Rossner

 

bicycle-161524_640
Fahrradtour, Foto: CC

Nordrhein-Westfalen, Steinhagen

Geführte Radtour: Steinhagen setzt Farb-Akzente Kirchplatz 26, 33803 Steinhagen Steinhagen lädt zur geführten Radltour
Treffpunkt: um 13 Uhr am Historischen Museum Steinhagen, Kirchplatz 26.
Bei der etwa vierstündigen Radtour erhalt man Informationen zu den Sehenswürdigkeiten am Weg, etwa dem Baudenkmal Hofhaus Queller Straße 64, mit besonderem Schwerpunkt auf Farben – auch Bodenverfärbungen. Zur Grabung am Hügelgrab Schnatweg gibt es auch einen Vortrag und bildliche Dokumentationen.

Mehr zur Radltour Steinhagen 


Rheinland-Pfalz, Herrstein

Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege
Schlossweg 6, 55756 Herrstein

Das um 1710 erbaute Fachwerk-Einhaus wird seit 1998 als Beratungszentrum für Altbausanierung und Denkmalpflege genutzt. Ein Mittelaltermarkt belebt den gesamten historischen Ortskern, in der Galerie Handwerk findet eine Ausstellung statt.
Kontakt: Frank Sprenger, Handwerkskammer Koblenz, Tel.: 06785 9731760, E-Mail: frank.sprenger@hwk-koblenz.de
Öffnungszeiten: 10–18 Uhr

Mehr zum Fachwerkhaus in Herrstein

 


Kath. Kapelle St. Joseph in Mettlach
Kath. Kapelle St. Joseph, Mettlach, Foto: Roland Rossner

Saarland, Mettlach

Kath. Kapelle St. Joseph
Bahnhofstraße 9, 66693 Mettlach

Nach dem Vorbild der Sainte Chapelle in Paris baute Architekt Alexander F. G. Himpler diese Kapelle 1864 in neugotischem Stil im Auftrag von Céphalie Thierry an ihr Schloss in Wallerfangen-Niederlimberg. Ernest Villeroy, Erbe des Schlosses, stellte das zwischenzeitlich ungenutzte Gebäude als Kapelle für das Krankenhaus in Mettlach zur Verfügung, das von der Ordensgemeinschaft der Borromäerinnen betreut wurde. Die Kapelle wurde 1878-79 abgebaut, saarabwärt transportiert und in Mettlach mit einer Krypta als Familiengruft wiederaufgebaut. Nach dem Ende der Restaurierungsarbeiten 2013 ist nun die originale überreiche Farbigkeit eines historistischen Kapellenbaus zu sehen.
Öffnungszeiten: 14–18 Uhr Führungen: 14–17 Uhr nach Bedarf durch Dr. Rupert Schreiber
Kontakt: Dr. Rupert Schreiber, Landesdenkmalamt, Tel.: 0681 5012445, E-Mail: r.schreiber@denkmal.saarland.de

Mehr zur Kath. Kapelle St. Joseph

Zusatztipp: Besuchen Sie doch den Emilianusstollen im nahe gelegenen Wallerfangen. Im Mittelalter wurde hier statt Kupfer das blaue Azurit – das sogenannte Wallerfanger Blau – abgebaut. Bei europäischen Malern hochbegehrt wurde es in der Renaissance bis nach Italien gehandelt. Emilianusstollen Schlossbergstraße, 66798 Wallerfangen
Öffnungszeiten und Führungen: 11 und 15 Uhr

Mehr zum Emilianusstollen


Sachsen, Görlitz

Bürgerhaus
Obermarkt 34, 02826 Görlitz

Heute als Hotel genutzt und nicht für Führungen geöffnet wurde dieses Wohnhaus wohl um 1533 erbaut. Eine Besonderheit ist der tonnenartigem Durchgang, der Schwibbogen, im Erdgeschoss. Bei Sanierungsarbeiten im Oktober 2010 entdeckte man über dem Schwibbogen großflächige Wandmalereien aus der Erbauungszeit mit Szenen aus Altem und Neuem Testament sowie Motiven aus der Antike. Für die Führung gibt es eine begrenzte Personenzahl, holen Sie sich daher kostenfreie Karten für die Führungen ab 10 Uhr am Infostand Untermarkt 20!
Kontakt: Frau Hoffmann, Stadtverwaltung Görlitz, Denkmalschutzbehörde, Tel.: 03581 672630, E-Mail: p.hoffmann@goerlitz.de
Öffnungszeiten: zu den Führungen

Mehr zum Bürgerhaus 


Sachsen-Anhalt, Wittenberg

Vorwerk Bleesern
Am Anger 11, 06888 Wittenberg

Sonst nicht öffentlich zugänglich ist das im 14. Jahrhundert als Vorwerk entstandene, seit Mitte des 15. Jahrhunderts als Hofgestüt der Kurfürsten von Sachsen genutzte Denkmal. Kaiser Karl V. schlug 1547 in Bleesern sein Feldlager auf, im 17. Jahrhundert errichtete Wolf Caspar von Klengel (1630–1691) die heutige Barockanlage. Beim Tag des offenen Denkmals macht das älteste Gestütsgebäude in Deutschland einen Schwerpunkt zu farbigen Pferden in Bleesern und die Pferdezucht im Dienst der Kurfürsten von Sachsen. Zur Ausstellung Kaiser Karl V. in Bleesern gibt es Führungen und ein Kinderprogramm.
Kontakt: Förderverein Hofgestüt Bleesern e.V., Tel.: 034928 609950, E-Mail: hofgestuet-bleesern@web.de
Öffnungszeiten: 10 – 17 Uhr
Führungen: Führungen nach Bedarf durch den Förderverein

Mehr zum Vorwerk Bleesern


Schleswig-Holstein, Rendsburg

Stadttheater
Hans-Heinrich-Beisenkötter-Platz 1, 24768 Rendsburg, Altstadt

Der Schwerpunkt Farbe betrifft im 1901 erbauten Stadttheater von Rendsburg die Hinterglasmalereien an den Fenstern. 1998/2000 wurde die Bühnenhaustechnik saniert, zurzeit erfolgt die Restaurierung der bleiverglasten Fenster im Foyer im ersten Obergeschoss. Führungen geben einen Blick hinter die Kulissen der Restaurierung
Öffnungszeiten: 11–16 Uhr
Führungen: Führungen nach Bedarf
Kontakt: Franziska Lüdtke, Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester, Tel.: 04331 140040, E-Mail: franziska.luedtke@sh-landestheater.de

Mehr zum Stadttheater

 


58c83ff4-23c5-4e7a-be09-84af4bf381b4_medium
Kirche Zu den vierzehn Nothelfern, Allerheiligen, Foto: © Untere Denkmalschutzbehörde Jena

Thüringen, Jena, Allerheiligen

Kirche Zu den vierzehn Nothelfern
Im Dorfe 41, 07751 Jena

Nach der Zerstörung des Vorgängerbaues im Sächsischen Bruderkrieg wurde die Kirche ab 1453 neu errichtet und 1464 vollendet. Diese Jahreszahl 1464 ist Grundlage für die heurige Feier des 550-jährigen Ortsjubiläums. Die Kirche diente während der Schlacht von Jena 1806 als Lazarett. 2006 konnte die umfassende Sanierung und Restaurierung des Innenraumes abgeschlossen werden. Sonst nicht geöffnet beeindruckt die Kirche Zu den vierzehn Nothelfern mit seiner Farbigkeit.
Öffnungszeiten: 10–18 Uhr
Führungen: Führungen nach Bedarf durch Anneliese Seime
Kontakt: Anneliese Seime, Tel.: 036425 50610

Mehr zur Kirche Zu den vierzehn Nothelfern

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann gehen Sie doch auf die Webseite des Tag des offenen Denkmals 2014, markieren Sie interessante Denkmäler und lassen Sie sich Ihren persönlichen Merkzettel mit Kurzinfo und Lageplan erstellen. Es gibt sogar eine Option auf Routenplanung zwischen den Denkmälern. Unter dem Gesamtprogramm gibt es zur leichteren Orientierung eine Suchfunktion. Viel Vergnügen beim Entdecken des Tag des offenen Denkmals 2014, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.