Spendenaktion für Material zum Schutz der Kulturgüter in der Ukraine

Die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. beteiligt sich an der Koordination der deutschlandweiten Spenden- und Sammelaktion für Material zum Schutz der Kulturgüter in der Ukraine. Es werden dringend Material- und/ oder Geldspenden für Museen, Archive und andere Kultureinrichtungen in der Ukraine benötigt, um dortiges Kulturgut soweit wie möglich zu bewahren

Sachspenden:
Den Bedarf an Material können Sie dieser Materialliste:

http://notfallverbund.de/wp-content/uploads/2022/04/20220419_Materialliste_UKRAINE.pdf

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entnehmen, die von ukrainischen Partnern zusammengestellt wurde. Die Sachspenden können bundesweit an ausgewählten Sammelstellen abgegeben werden, die von den Notfallverbünden eingerichtet wurden. Von hier erfolgt der Weitertransport in die Ukraine. Hinweise zu den Sammelstellen finden Sie auf der Seite der Notfallverbünde:

http://notfallverbund.de/

Geldspenden:
Die Geldspenden werden gezielt für den Kauf von Materialien genutzt, die bei den Sachspenden fehlen oder nicht in ausreichender Menge eingehen. Aktuell sind dies vor allem mobile Brand- und Einbruchmeldeanlagen. Die Geldspenden werden über Blue Shield Deutschland entgegengenommen https://www.blue-shield.de/aktuelles/

Der Spendenaufruf für den Schutz ukrainischer Kulturgüter läuft im Rahmen des Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/netzwerk-kulturgutschutz-ukraine-ins-leben-gerufen-2018410

Das Netzwerk von der Beauftragten für Kultur und Medien und vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufen wurde und an dem auch die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. beteiligt ist.

Die Spendensammelaktion ist eine gemeinschaftliche Aktion von:
  • Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V.
  • Blue Shield Deutschland e.V.
  • Deutsches Archäologisches Institut mit dem KulturGutRetter-Projekt
  • SiLK – SicherheitsLeitfadenKulturgut
  • Notfallverbünde Deutschland

Fachleute für Kulturerhalt am DAI und im KulturGutRetter-Projekt koordinieren mit Unterstützung des Auswärtigen Amts die Sammlung der Hilfslieferungen und etablieren gemeinsam mit ihren Partnern zuverlässige und nachhaltige Transportwege in die Ukraine. Das THW bringt seine umfangreiche logistische Erfahrung aus der humanitären Hilfe ein, das RGZM seine Expertise zur Verpackung und Sicherung insbesondere auch archäologischen Kulturguts. Blue Shield Deutschland stellt seine internationalen Kontakte und seine langjährigen Erfahrung mit Kulturerbe in Konflikt-, Katastrophen- und Notfallsituationen zur Verfügung. Als gemeinnütziger Verein nimmt Blue Shield Deutschland Geldspenden für die Initiative entgegen. Koordiniert durch das SiLK-Team nehmen die Notfallverbünde in München, Stuttgart, Köln, Halle/Saale, Weimar, Dresden und BerlinSachspenden entgegen und leiten das Material an zentrale Sammelstellen weiter. Die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. (DGKS) bereitet mit den anderen Partnern eine Informationskampagne vor, in der deutschlandweit zu Spenden aufgerufen werden wird.

Mit der Einrichtung der logistischen Infrastruktur möchten alle Beteiligten im Rahmen der Initiative „Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine“ einen nachhaltigen Hilfsmechanismus zum Schutz und Erhalt des ukrainischen Kulturerbes schaffen.

Lesetipp: Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG und Ernst von Siemens Kunststiftung bündeln ihre Kräfte in der UKRAINE-Förderlinie: Unterstützung speziell für ukrainische Restaurator:innen.