09.12.2022

Ausstellungen Digitalisierung Museum

Preview: „ole scheeren : spaces of life“ im ZKM in Karlsruhe

von Ute Strimmer
Das Art Handling-Team beim Aufbau der knapp 100 Architekturmodelle in 3D-Druck für die Ausstellung „ole scheeren : spaces of life“ im ZKM in Karlsruhe. Foto: privat
Das Art Handling-Team beim Aufbau der knapp 100 Architekturmodelle in 3D-Druck für die Ausstellung „ole scheeren : spaces of life“ im ZKM in Karlsruhe. Foto: privat

Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe zeigt ab morgen, den 10. Dezember 2022, eine große multimediale Einzelausstellung des internationalen Architekten Ole Scheeren. Ein Blick hinter die Kulissen kurz vor Eröffnung der Schau

Ole Scheeren hat sich vor allem in Asien mit innovativen Hochhausbauten und Wohnprojekten einen Namen gemacht hat. Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe widmet dem international renommierten Architekten, der 1971 in Karlsruhe geboren ist, eine erste große monographische Ausstellung. Unter dem Claim „ole scheeren : spaces of life“ hat Peter Weibel, seit 1999 künstlerischer Leiter des ZKM, in engem Dialog mit dem Planer eine multimediale Schau kuratiert. Seine skulpturalen Bauten lassen sich ab morgen, den 10. Dezember 2022, in den hohen Lichträumen des ZKM anhand von AR-Technologien, Fotos und Modellen raumgreifend erleben. Augmented-Reality versetzt die Besucher:innen in die Stadträume und die Innenräume der Gebäude. An die 100 Architekturmodelle in 3D-Druck reihen sich außerdem an einer rund Meter langen Timeline auf und verorten jedes einzelne Projekt zeitlich und räumlich.  

AR Experience in der Ausstellung "ole scheeren : spaces of life" im ZKM | Karlsruhe. Foto: © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe / Felix Grünschloß
AR Experience in der Ausstellung "ole scheeren : spaces of life" im ZKM | Karlsruhe. Foto: © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe / Felix Grünschloß
Ole Scheeren beim Aufbau der Ausstellung "ole scheeren : spaces of life" im ZKM | Karlsruhe. Foto: © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe / Felix Grünschloß
Ole Scheeren. Foto: © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien / Felix Grünschloß
Ole Scheeren »Guardian Art Center«. Fot: © Buro-OS / Iwan Baan

Neue Lebensräume für die Menschen und ihre Bedürfnisse

 

Mit seinen gestapelten horizontalen Bauten und ihren vielen Öffnungen zur Natur wie bei der Wohnanlage The Interlace (2013) geht Ole Scheeren der Frage nach, welche Perspektiven das vertikale Denken und Bauen im urbanen Raum heute noch hat und entwirft neue Lebensräume für die Menschen und ihre Bedürfnisse. Mit seinem Guardian Art Center (2011) in Peking hat Ole Scheeren nicht nur ein Ausstellungshaus geplant, sondern einen hybriden Typ mit umfangreicher kultureller Nutzung. Neben den Galerieräumen plante Ole Scheeren hier eine ganze Etage für die Aufbewahrung sowie die Konservierung und Restaurierung von Objekten ein.

Einen Blick hinter die Kulissen kurz vor Eröffnung der Ausstellung „ole scheeren : spaces of life“ sehen Sie im Video:

 

 

Scroll to Top