Nachhaltigkeit digitaler Lösungen

Dennis Willkommen, Fachdozent für App-Entwicklung und Mobile Marketing sowie Geschäftsführer von DroidSolutions, fordert mehr Dynamik bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Konzepte im Kulturbereich

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Dennis Willkommen, Geschäftsführer von DroidSolutions sowie Fachdozent für App-Entwicklung und Mobile Marketing. Foto: DroidSolutions

 

Ob im Sammlungsmanagement, in der Öffentlichkeitsarbeit, der Verwaltung oder bei der Vermittlung: Digitalisierung und digitale Formate sind aus keinem Bereich des sogenannten GLAM-Sektors mehr wegzudenken. Oft bekommt man zu hören, dass diese Digitalisierung sich noch in den Kinderschuhen befinde. Zum einen ist dies korrekt, wenn man den Stand des nötigen Grundlagenwissens betrachtet, bspw. welche Möglichkeiten und Potenziale es gibt und wie diese mittels ausgereifter Konzepte zum Einsatz kommen. Auf der anderen Seite verändert sich der digitale Bereich ohne Unterlass. Dementsprechend bleiben damit verbundene Potenziale und Konzepte hochdynamisch und unterliegen kontinuierlichen Veränderungen. Allzu oft wird der Fehler begangen, diese Dynamik zu vernachlässigen. Lösungsansätze entstehen vielmehr auf Basis statischer Konzepte, die wenig Raum für Flexibilität und Weiterentwicklung lassen. Das wiederum hat zur Folge, dass nach kurzer Zeit Lösungen schnell überholt sind und Anwender unzufrieden werden lassen.
In Zukunft sollte dieser Dynamik, da systemimmanent, bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Konzepte mehr Rechnung getragen werden. Digitale Strategien und Lösungen dürfen nicht statisch gedacht werden, sondern müssen von Beginn an flexibel, skalierbar und nachhaltig entworfen werden. Damit einhergehend kommt ein nachhaltiger Ansatz zum Tragen, der langfristige Lösungen schafft und alle Beteiligten zufriedenstellt, ohne zukünftige Anpassungen a priori auszuschließen.