Mannheims piupiu-Projekt

 

In unserer aktuellen Heftausgabe berichten Corine Siegmund, Volontärin an den Reiss-Engelhorn-Museen, und Sylvia Mitschke, Leiterin des Textilrestaurierungsateliers an den Reiss-Engelhorn-Museen, ausführlich über die digitale Rekonstruktion pflanzlicher Überreste zu einem Schnurrock der Māori aus Neuseeland und dessen kulturellen Hintergründe.

 

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Zu sehen ist ein Fresko am Eingang des Ansitz Zimmerlehens in Völs am Schlern; Foto: Wikimedia Commons/Wolfgang Moroder

 

Corine Siegmund und Sylvia Mitschke über Mannheims piupiu-Projekt

Im Zuge von Umzugsvorbereitungen für museale Bestände der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim in ein neues Sammlungszentrum fiel eine Kiste mit zunächst kontextlosen Pflanzenresten auf. Wie sich herausstellte, handelt es sich um Fragmente eines gemusterten Schnurrocks mit Taillenband, der aus gerollten Blättern des Neuseelandflachses besteht und zum textilen Kulturschatz der Māori zählt. Einen Eindruck davon, wie diffizil sich die digital durchgeführte Rekonstruktion gestaltete, bedingt durch die Vielzahl und Kleinteiligkeit der Materialreste, können Sie unserem unten eingestellten Video entnehmen.

Ausführlichere Informationen zum Thema und weiterführende Links erhalten Sie in unserer aktuellen Restauroausgabe.