Gefälscht oder echt?

 

Damit Sie sich jetzt schon mental auf unser aktuelles Schwerpunktthema „Fälschung“ in der kommenden RESTAURO 3/2017 einstellen können, möchten wir Sie auf einen Vortrag zur Altersbestimmung an ausgewählten Objekten der Archäologischen Sammlung des Ruhr Museums am 11. April hinweisen.

 

Pressebild Ruhrmuseum
Nachahmung oder Fälschung eines bärtigen Männerkopfs aus Zypern, Ruhr Museum. Foto: Rainer Rothenberg

 

Das Ruhr Museum zeigt in seiner Galerieausstellung „Ausgegraben. Archäologie im Ruhr Museum“ mit über 400 Objekten die Highlights seiner Archäologischen Sammlung. Im Rahmen der Vortragsreihe zur Ausstellung referiert am Dienstag, dem 11. April, um 18 Uhr der Kunstsachverständige Ralf Kotalla (Haigerloch) zum Thema „Gefälscht oder echt? Altersbestimmung an ausgewählten Objekten der Archäologischen Sammlung des Ruhr Museums“. Keine archäologische Sammlung besteht ausschließlich aus originalen Fundstücken. So finden sich auch in der Sammlung des Ruhr Museums Kopien und Modelle aber auch Fälschungen. Der Vortrag behandelt die naturwissenschaftlich fundierte Echtheitsanalyse und Altersbestimmung mittels Thermolumineszenzmethode an keramischen Objekten, die Ralf Kotalla seit fast 40 Jahren weltweit betreibt. Er kann, mit der Erstellung von circa 1000 Gutachten pro Jahr, auf bewegte und erfahrungsreiche Laborjahre zurückblicken. Für die Archäologie-Ausstellung des Ruhr Museums analysierte er mehrere Objekte und konnte einige Nachahmungen identifizieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung im Kokskohlenbunker [A16] ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Adresse

Ruhr Museum, Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kokskohlenbunker [A16], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen