Forum Building Science 2022 in Krems

Am jährlich stattfindenden „Forum Building Science“ der Donau-Universität – Universität für Weiterbildung Krems werden aktuelle Projektergebnisse und -aktivitäten aus den Forschungs- und Lehrbereichen des Departments für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems am kommenden Freitag, den 6. Mai 2022, vorgestellt und diskutiert. In vier Blöcken werden die Themen „Bauen und Klima“, „Erbe und Gesellschaft“, „Erbe und Umwelt“ sowie „Erbe und Wirtschaft“ in unterschiedlichen Facetten beleuchtet. Die Veranstaltung findet erstmals in hybrider Form statt

Bei der Fachtagung Forum „Forum Building Science“ der Donau-Universität – Universität für Weiterbildung Krems präsentieren das Department für Bauen und Umwelt und seine Partner auf 2022 wieder aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse. Das Forum findet in diesem Jahr erstmals in hybrider Form (online und im Audimax der Universität für Weiterbildung Krems) statt. Im Fokus steht.

Das Erbe im Fokus

In vier Blöcken werden die Themen „Bauen und Klima“, „Erbe und Gesellschaft“, „Erbe und Umwelt“ sowie „Erbe und Wirtschaft“ in unterschiedliche Facetten beleuchtet. Jeder Themenblock besteht aus Präsentationen und einer abschließenden Diskussion. Inhaltliche Akzente setzen aktuelle Diskussionen wie im Vortrag „Die europäische Stadt unter den Folgen des Klimawandels“ von DDr. Dr.h.c. Pierre Laconte, Foundation for the Urban Environment, Brüssel. Die „Das Erbe der Teichlandschaft – ein technisches Monument zur Resilienzstärkung?“ analysieren Andreas Salvador Habsburg-Lothringen (The International Traditional Knowledge Institute Foundation (ITKI) Austria) und Univ.-Prof. Dr. sc. techn. Dipl. Arch. ETH Christian Hanus (Department für Bauen und Umwelt, Universität für Weiterbildung Krems). Über das „Zentrum für Erneuerung Louka – Nachhaltige Zukunft des baukulturellen Erbes“ sprechen Ing. arch. Iveta Ludvíková, Stadtarchitektin der Stadt Znaim (CZ), Ing. arch. Vratislav Zíka, Fakultät für Architektur, Technische Universität Brünn (CZ) und Darya Haroshka, MSc (Zentrum für Baukulturelles Erbe, Universität für Weiterbildung Krems).

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Die „Accademia Vicino“ in Accumoli

Im Fokus steht außerdem die „Accademia Vicino“, eine Initiative der Donauuniversität Krems, die sich gemeinsam mit anderen europäischen Forschungseinrichtungen in Accumoli mit der „Scuola di Ricostruzione“ Themen wie der bebensicheren Rekonstruktion der historischen Bausubstanz widmet. Dazu gehört aber auch die Wiederbelebung der sozialen, kulturellen und ökonomischen Strukturen in Accumoli.

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Das komplette Programm finden Sie hier.

Das Department für Kunst, Bildung und Architektur zeichnet sich seit seiner Gründung durch seinen Fokus auf aktuelle gesellschaftswirksame Fragestellungen aus, der Fachwissen aus Ökologie, Ökonomie und Kultur zur Entwicklung zukunftsfähiger Architektur und Lebensräume verbindet „Im Zentrum unserer Forschungs­tätigkeit steht die Entwicklung neuer Paradigmen im gesamten Bereich der Baukultur. Dabei orientieren wir uns weniger an vorgege­benen Lösungen als an situationsbeding­ten Zielen,“ erklärt Univ.-Prof. Dipl. Arch. ETH Dr. Christian Hanus. Zu besonderen Spezialgebieten gehören unter anderem Tageslichtplanung, Energieeffizienz von Altbauten, der Schutz von Kulturgütern nach der Haager Konvention von 1954  und die Bewertung denkmalgeschützter Immobilien.

Lesetipp: Seit 2016 unterstützt die Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur der Donau-Universität Krems mit Lehr- und Forschungsprojekten an der „Schule des Wiederaufbaus“ die von Erdbeben schwer getroffene Region um Accumoli. Ziel der Bemühungen ist neben der baulichen Rekonstruktion auch die kulturelle, soziale und ökonomische Belebung der mittelitalienischen Stadtgemeinde. Vor diesem Hintergrund wurde in Accumoli die internationale Orchesterakademie „Accademia Vicino“ samt Konzertreihe mit dem Dirigenten Johannes Wildner gestartet. Lesen Sie hier mehr.