PREP: Austausch für Provenienzforscher

 

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und die Smithsonian Institution in Washington starten gemeinsam das dreijährige Austauschprogramm Deutsch-Amerikanischer Austausch zur Provenienzforschung/German-American Provenance Exchange Program for Museum Professionals (PREP)“. Das Projekt hat die systematische und nachhaltige Vernetzung deutscher und amerikanischer Provenienzforscher zum Ziel.

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Das PREP ermöglicht eine systematische Vernetzung deutscher und amerikanischer Provenienzforscher. Foto: Stefan Emilius / pixelio.de

Auch wenn sich Forscher und Museen in beiden Ländern intensiv mit der Provenienzforschung befassen, sind sie bisher nur vereinzelt miteinander vernetzt. „Mit unserem Projekt möchten wir ein Netzwerk aufbauen, das eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen amerikanischen und deutschen Forschern und Museen ermöglicht und das Thema noch stärker im öffentlichen Bewusstsein verankert,“ erklärt Hermann Parzinger, Präsident des SPK.

In den Jahren 2017 bis 2019 werden die beiden Institutionen mit ihren Partnern sechs einwöchige Workshops organisieren, in denen Kuratoren, Archivmitarbeiter, Historiker und weitere Fachleute die aktuellen und zukünftigen Methoden zum Thema Provenienzforschung besprechen werden. Ziel des PREP ist zudem, die Perspektive auf Forschungsthemen zu erweitern. Der Fokus soll bei der Forschung auf den Themen der Asiatischen Kunst, des Kunstgewerbes sowie den Themen Graphik oder Zeichnungen und Arbeiten auf Papier gelegt werden.

Darüber hinaus soll das Projekt dazu beitragen, gemeinsame Online-Plattformen zu entwickeln sowie einen Online-Leitfaden hinsichtlich der Erforschung nationalsozialistischen Kunstraubs herauszubringen – wodurch die Suche nach entsprechenden Ansprechpartnern vereinfacht und ein besseres Verständnis für die verschiedenen Forschungsweisen beider Länder ermöglicht wird.

Erfahren Sie mehr über das Programm.