25.01.2021

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Kleindenkmäler Oberösterreichs jetzt online entdecken

von Valentina Grossmann
Die denkmalgeschützte Ölbergkapelle in St. Florian lässt sich in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. Foto: Brigitte Heilingbrunner

Die denkmalgeschützte Ölbergkapelle in St. Florian lässt sich in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. Foto: Brigitte Heilingbrunner

Klein- und Flurdenkmäler sind ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft. Nun erfasst ein gemeinsames Dokumentationsprojekt des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung und der Verbund Oberösterreichischer Museen die etwa 30.000 Kleindenkmäler in einer neuen Datenbank

Die denkmalgeschützte Ölbergkapelle in St. Florian lässt sich in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. Foto: Brigitte Heilingbrunner
Die denkmalgeschützte Ölbergkapelle in St. Florian lässt sich in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren. Foto: Brigitte Heilingbrunner

Das Landeskundeportal Forum OÖ Geschichte hat eine zentrale Datenbank für die Klein- und Flurdenkmäler Oberösterreichs eingerichtet. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft. Sie erinnern an historische örtliche Ereignisse, an persönliche Lebenseinschnitte wie Geburt, Krankheit, Unfall oder Tod und stehen als Naturdenkmal für geologische oder naturkundliche Besonderheiten.

Das gemeinsame Dokumentationsprojekt des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung und des Verbundes Oberösterreichischer Museen ist auf viele Jahre angelegt. Etwa 30.000 Kleindenkmäler gibt es in Oberösterreich zu erfassen und zu dokumentieren. Derzeit sind Informationen zu bereits 1.500 Denkmälern aus 24 Gemeinden in der neuen Datenbank festgehalten, wissenschaftlich eingeordnet und für die Recherche freigegeben. Viele weitere Gemeinden sollen folgen.

Besucher*innen der Datenbank können über die Details wie Gemeinde, Bezirk, Denkmalkategorie und ortsübliche Bezeichnung nach Denkmälern suchen. Zusätzlich wird eine erweiterte Suchfunktion angeboten, die es Besucher*innen ermöglicht, Denkmäler nach speziellen Funktionen, Votations- oder Errichtungsgründen zu finden. Eine GPS-Suche zeigt Denkmäler in direkter Umgebung an. Die Ergebnisse präsentieren sich in Listenform oder werden punktgenau auf einer Karte angezeigt.

Brigitte Heilingbrunner, Obfrau des Arbeitskreises lädt zur Mitarbeit ein: „Im Sinne einer kontinuierlichen Fortführung des Projektes möchten wir alle Interessierten herzlich einladen, an dem spannenden Dokumentationsprojekt mitzuarbeiten“. Derzeit arbeiten zwanzig ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Arbeitskreises an der neuen Datenbank. Für Interessenten werden nach Vereinbarung Schulungen in kleinen Gruppen angeboten.

Den Link zur Datenbank finden Sie hier.

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