Future Talks 021

Unter dem Titel „Smart Solutions in the Conservation of the Modern“ finden vom 8. bis 10. November 2021 die Future Talks statt. Veranstalterin der Online-Konferenz ist „Die Neue Sammlung. The Design Museum München“: Eine Preview auf die Future Talks 021

Insgesamt sechs Sektionen behandeln bei den Future Talks 021, die vom 8. bis 10. November 2021 stattfinden (Initatior ist „Die Neue Sammlung. The Design Museum München“),die Themen Sound, Plastics + More, Elastic Plastics, Installations, Biodegradables + Alternatives sowie Robots and K I. Namhafte Restaurator*innen aus aller Welt stellen hierzu ihre aktuellen Forschungen vor.

Die Themen der Future Talks 021

Sanneke Stigter und Lihi Levie von der Fakultät Conservation and Restoration of Cultural Heritage at the University of Amsterdam etwa untersuchen den „Klang der Kunst“. In vielen Installationen spielt der Klang eine zentrale Rolle und ist damit entscheidend für die Identität des Kunstwerks. Allerdings sind die Eigenschaften und Kriterien hörbarer Merkmale für die Konservierung zeitgenössischer Kunstwerke wenig erforscht. In den meisten Registrierungs- und Dokumentationsrichtlinien für Installationskunstwerke wird der akustische Aspekt entweder kurz angeschnitten oder gar nicht erwähnt. Stigter und Levie haben daher Künstler sowie Medienrestauratoren zu dem Thema Klang befragt, darunter Amy Brost vom Museum of Modern Art, New York, und Patricia Falco von der Tate, London.

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Josephine Bobeck und Carolin Bohlmann berichten von der Entwicklung eines geeigneten Gelsystems zur Konservierung und Reinigung eines Multiples aus Naturkautschuk von der Künstlerin Eva Hesse im Hamburger Bahnhof — Museum für Gegenwart — Berlin. Nano- und Organogele gelten als innovative, fortschrittliche Werkzeuge, die komplexe Konservierungsbehandlungen ermöglichen. Im Fokus des Vortrages steht auch die Problematik der Veränderung ephemeren Materials.

Roboter werden immer mehr in der Welt der Kunst und des Designs eingesetzt. Verity Winslow, PhD Studentin am Centre for Fine Print Research der University of the West of England, berichtet über eine während der COVID-19-Pandemie durchgeführte Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Stanley Donwood und Forschern des Center for Fine Print Research der University of the West of England und der Bristol University. Winslow hat die Fähigkeit eines Roboters untersucht, mit digitalen Mitteln anspruchsvolle und nuancierte Zeichnungen zu erstellen, die dem eines Menschen entsprechen.  Der Vortrag wirft zudem Fragen nach Autorenschaft, Authentizität und dem Wert von Werken auf, die durch Robotertechnologien geschaffen wurden.

Und hier geht’s zum vollständigen Programm: Future Talks 021.

Dass 2019 bei den Future Talks das Schwerpunktthema „Surfaces“ gewählt wurde, lesen Sie hier.