Die art karlsruhe, die vom 5. bis 8. Februar stattfand, entwickelt sich zu einem lebendigen Messehighlight mit wachsender Qualität. Von Werken der Klassischen Moderne über zeitgenössische Kunst bis zu längst vergessenen Positionen – Sammler:innen fanden hier hochwertige Arbeiten in inspirierender Atmosphäre.
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Die art karlsruhe präsentiert sich als lebendiges Messeereignis mit wachsender Qualität. Das Angebot reicht von der Klassischen Moderne über ultra-contemp bis zu Wiederentdeckungen. Bei Sina Stockebrand Kunsthandel etwa Reinhold Köhler, gezeigt wird eine überzeugende Werkgruppe von musealer Qualität. Bereits 1965 ist er in Auckland in der Ausstellung Contemporary Painting in Germany vertreten.
Neue Leitung und frischer Wind
Zwar finden sich weiterhin Stände mit knalligem Zugriff aber sie werden weniger. Seit drei Jahren unter neuer Leitung, steuert die Messe sichtbar in Richtung weniger Dekor! Die Stimmung ist gut, die Messe versteht sich zunehmend als gesellschaftliches Ereignis und auch Jung- und Neusammler finden hochwertige Arbeiten zu moderatem Preis. Zum Beispiel bei Imke Valentien zauberhafte Arbeiten von Niko Grindler: Im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Objekt angesiedelt, verweisen die Arbeiten der 1940 geborenen Künstlerin mit ihrem abstrakt reduzierten Bildaufbau auf Minimal Art und Konkrete Kunst.
Fotos: Sandra Paula Rademacher