RESTAURO 3/2019

Beschreibung

Titelthema: Technologie & Kunstschätze

Hoffnung in die Wissenschaft

Weil der Kunstmarkt viel Lehrgeld zahlen musste und dem Augenschein bei der Entlarvung zweifelhafter Werke nicht mehr trauen mag, ist er sensibler geworden und setzt verstärkt auf Restauratoren und Naturwissenschaftler. RESTAURO sprach darüber mit Gunnar Heydenreich. Der Professor vom Cologne Institute of Conservation Sciences erforscht mit seinen Kollegen systematisch Kunsttechniken, Werkstoffe und Farbmittel an der Technischen Hochschule Köln.

Autor: Nicole Schmidt

 

„Der Wahrheit verpflichtet“

Ein Vierteljahrhundert lang blieb Wolfgang Beltracchi unentdeckt. Er sei für die Experten zu gut, prahlte der Kunstfälscher – bis er an Nicholas Eastaugh geriet, der ihn 2008 in bester Sherlock-Holmes-Manier überführte. Mit diesem Fall erregte der Londoner Kunstforscher internationales Aufsehen. Mit neuesten Technologien sowie einer umfassenden material- und kunstwissenschaftlichen Expertise haben Eastaugh und das Art Analysis & Research-Team bereits vielen Kunstwerken ihr Geheimnis entlockt.

Autorin: Dr. Inge Pett

 

Forscher fälschen

Mithilfe von künstlicher Intelligenz und einem 3D-Drucker haben Wissenschaftler aus dem Computer- und KI-Labor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Ölgemälde nachgemacht. Kann sich jeder Kunst bald ausdrucken?

Autorin: Susanne Lux

 

Provenienz

Geraubt und verkauft

Das Bayerische Nationalmuseum in München schlägt mit der Ausstellung „Silber für das Reich“ ein neues Kapitel in der Raubkunst-Forschung auf. Mit im Projektteam: Diplom-Restaurator Joachim Kreutner.

Autorin: Dr. Ute Strimmer

 

Dora Maar hängte sich Picasso über den Kamin

Die Provenienzen aller Werke aus dem Museum Berggruen in Berlin wurden in einem dreijährigen Projekt erforscht. Eine Ausstellung und ein umfassender Katalog zeigen jetzt „Die Biografien der Bilder“. Restauratorin Hana Streicher war für die gesamte konservatorische Betreuung der Ausstellung und der Kunstwerke verantwortlich und unterstützte die Forschungen.

Autorin: Uta Baier