Die Berliner Friedrichstraße ist derzeit mehr als nur eine pulsierende Verkehrsader. Dort, wo sich Passanten zwischen Büros, Cafés und Galerien bewegen, erhebt sich ein Billboard des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.), das zum Innehalten zwingt. Es ist kein Werbeplakat, sondern eine künstlerische Intervention: „Cry of the Lost | Prince of Anarchy“, eine Zusammenarbeit des Soundwalk Collective mit der Musikerin und Dichterin Patti Smith.
Dieses Projekt überschreitet Grenzen zwischen Kunstformen und Kontinenten. Es verwandelt Aufnahmen entlegener Landschaften, Spuren von Geschichte und die Stimmen von Revolutionären in Klanglandschaften, die Patti Smith mit ihrer Poesie erweitert. Gemeinsam erschaffen sie so etwas wie einen Soundtrack zum Klimawandel – ein akustisches Archiv der Bedrohung, aber auch ein poetischer Widerhall der Natur.
