In und mit Denkmälern leben

Im Rahmen des Forschungs­projekts „Zentrum für Erneuerung des gemeinsamen Kulturerbes“ der Donau Universität – Universität für Weiterbildung Krems findet heute und morgen, am 18. und 19. November 2021, die grenzüberschreitende Denkmalschutzkonferenz „In und mit Denkmälern leben“ statt

Expert:innen aus vier Ländern geben Einblick in neue Trends und Erkenntnisse des Sanierens, Restaurierens und Weiterbauens in historischem Ambiente. Auf dem Programm der Online-Konferenz „In und mit Denkmälern leben“ am 18. und 19. November 2021 steht auch ein geführter virtueller Rundgang durch die modellhaft sanierten Baudenkmäler Kulturhaus Schüttkasten in Retz und Alte Schule Klosterbruck im Areal des großen Klosters Louka in Znaim.

An wen richtet sich die grenzüberschreitende Denkmalschutzkonferenz „In und mit Denkmälern leben“?

Die von der Donau Universität – Universität für Weiterbildung Krems und der Stadt Retz gemeinsam mit tschechischen Partnern veranstaltete Konferenz richtet sich an alle Interessierten, besonders an Eigentümer:innen und Betreiber:innen historischer Gebäude sowie an Verwaltungsexpert:innen, Planer:innen in Museen sowie im Tourismus Tätige und Fachleute aus dem Bau- und Baunebengewerbe. Die Veranstaltung findet online statt und wird simultan ins Deutsche und Tschechische übersetzt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Über das Projekt „Zentrum für Erneuerung des gemeinsamen Kulturerbes“

Das EU-Interreg-Forschungsprojekt „Zentrum für Erneuerung des gemeinsamen Kulturerbes“ hat die Errichtung eines Zentrums zur Erneuerung des gemeinsamen grenznahen, österreichisch-tschechischen Kulturerbes zum Ziel. Der Fokus liegt auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zur nachhaltigen Erneuerung von historischen Bauwerken und Arealen, zur Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema und zur Bewerbung des gemeinsamen Kulturerbes. Die Sanierung zweier Baudenkmäler – die Alte Schule im Kloster Louka in Znaim auf tschechischer und der Schüttkasten in Retz auf österreichischer Seite – im Rahmen des Projekts soll als Vorbild für die sukzessive Revitalisierung der gesamten Gegend dienen.

Online-Konferenz „In und mit Denkmälern leben“

Termin: 18. und 19. November 2021
Ort: 
online via ZOOM
Anmeldung: https://de.col-conference.eu
Rückfragen: Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Schneider, Zentrum für Baukulturelles Erbe, Universität für Weiterbildung Krems, Tel.: +43 (0)676 7614000, bernhard.schneider@donau-uni.ac.at , www.donau-uni.ac.at/dbu

Lesetipp: Naturkatastrophen, Krieg oder Klimawandel – unser kulturelles Erbe ist vielen Bedrohungen ausgesetzt. Mit diesem Thema beschäftigen sich aktuell mehrere Initiativen. Dr. Ute Strimmer sprach mit Professor Christian Hanus, Dekan der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur an der Donau Universität – Universität für Weiterbildung Krems. Sein Department für Bauen und Umwelt ist eines der ersten, das sich in diesem Bereich auf universitärem Gebiet neuen Lösungsansätzen verschrieben hat. Lesen Sie mehr hier.

Die Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur der Donau-Universität Krems mit Lehr- und Forschungsprojekten an der „Schule des Wiederaufbaus“ die von Erdbeben schwer getroffene Region um Accumoli. Ziel der Bemühungen ist neben der baulichen Rekonstruktion auch die kulturelle, soziale und ökonomische Belebung der mittelitalienischen Stadtgemeinde. Vor diesem Hintergrund wurde im Sommer 2021 in Accumoli die internationale Orchesterakademie „Accademia Vicino“ samt Konzertreihe mit dem Dirigenten Johannes Wildner gestartet. Ein Video zu dieser besonderen Initiative sehen Sie hier: