19.12.2025

Ausstellungen Branchen-News

Kunst & Kultur zur Weihnachtszeit

In der Alten Nationalgalerie in Berlin lässt sich noch bis zum 25. Januar 2026 eine Ausstellung zu Lovis Corinth besuchen. Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie/Fotograf: Reinhard Saczewski
In der Alten Nationalgalerie in Berlin lässt sich noch bis zum 25. Januar 2026 eine Ausstellung zu Lovis Corinth besuchen. Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie/Fotograf: Reinhard Saczewski

Wenn die Tage kürzer werden und Museumsbesuche perfekt mit Lichterglanz und winterlichen Spaziergängen kombinierbar sind, beginnt die Hochsaison der Ausstellungen. Zwischen November und Januar laden Museen in ganz Deutschland zu hochkarätigen Schauen ein – von Fotografie und Moderne bis hin zu politischer Kunstgeschichte und interdisziplinären Netzwerken. Wir zeigen, welche Ausstellungen sich in der Weihnachtszeit besonders lohnen.


Berlin und Dresden

Citylicious

31.10.2025 – 04.01.2026 | Museum für Fotografie

Die Ausstellung „Citylicious“ vereint 13 Studierende der Universität der Künste Berlin, die sich in Fotografie, Installation und Mixed Media mit urbanen Räumen auseinandersetzen. Themen sind Architektur, Körper, soziale Dynamik und das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft.
Eine perfekte Gelegenheit, die Berliner Ausstellungsszene in der kalten Jahreszeit zu entdecken.

Max Ernst bis Dorothea Tanning. Netzwerke des Surrealismus

17.10.2025 – 01.03.2026 | Neue Nationalgalerie

Diese Ausstellung beleuchtet die internationalen Netzwerke des Surrealismus. Gezeigt werden Werke von Max Ernst, Dorothea Tanning, Salvador Dalí, René Magritte und Leonora Carrington sowie deren Provenienzen aus der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch.
Die Schau verbindet Kunstgeschichte, Biografien und Sammlungsforschung – ein Highlight unter den Berliner Ausstellungen.

Im Visier! Lovis Corinth, die Nationalgalerie und die Aktion „Entartete Kunst“

18.07.2025 – 25.01.2026 | Alte Nationalgalerie

Zum 100. Todestag von Lovis Corinth untersucht diese Ausstellung die Wege seiner Werke in der Nationalgalerie. Beschlagnahmungen, Rückgaben und Verluste stehen ebenso im Fokus wie die Provenienzforschung.
Eine eindrucksvolle Schau, die Politik und Kunstgeschichte vereint und Teil der Berliner Ausstellungskultur im Winter ist.

Dresden

Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR

20.09.2025 – 22.02.2026 | Japanisches Palais

Diese Sonderausstellung erzählt erstmals umfassend die Geschichte der Meissener Porzellanmanufaktur in der DDR. Das Künstlerkollektiv Zepner, Werner und Strang prägte Design und Kunsthandwerk.
Eine spannende Ergänzung der sächsischen Ausstellungen in der kalten Jahreszeit.


München

Für Kinder. Kunstgeschichten seit 1968

18.07.2025 – 01.02.2026 | Haus der Kunst

Eine interaktive Ausstellung, die Kunst für Kinder greifbar macht. Werke von über zwanzig internationalen Künstler:innen laden zum Mitmachen ein und eröffnen neue Perspektiven auf Kindheit und Kreativität.
Ein lebendiges Erlebnis für Familien und die Münchner Ausstellungsszene.

Der Blaue Reiter. Eine neue Sprache

bis 25.01.2026 | Lenbachhaus

Die Ausstellung beleuchtet die Suche nach einer neuen künstlerischen Sprache durch die Künstler:innen des Blauen Reiter. Kandinsky, Münter, Marc, Macke und weitere Figuren schufen Ausdrucksformen, die Spiritualität, Subjektivität und transnationalen Dialog verbinden.
Ideal für den Museumsbesuch im Winter.

Die Ausstellung Künstlerinnen! in Düsseldorf widmet sich malenden Frauen wie Amalia Lindegren. Foto: Linn Ahlgren, Nationalmuseum
Die Ausstellung Künstlerinnen! in Düsseldorf widmet sich malenden Frauen wie Amalia Lindegren. Foto: Linn Ahlgren, Nationalmuseum

Rheinland

Köln

Fünf Freunde. John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly

03.10.2025 – 11.01.2026 | Museum Ludwig

Diese Ausstellung erzählt die Geschichte eines einflussreichen Netzwerks der Nachkriegskunst. John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg und Cy Twombly beeinflussten sich gegenseitig auf künstlerischer, musikalischer und choreografischer Ebene.
Die Schau reflektiert zudem, was es in den 1950er-Jahren bedeutete, als schwuler Künstler zu arbeiten – ein spannender Beitrag zur Kölner Ausstellungsszene.

Düsseldorf

Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter

25.09.2025 – 01.02.2026 | Kunstpalast

Diese große Ausstellung rückt über 30 Künstlerinnen in den Fokus, die lange aus der Kunstgeschichte verdrängt waren. Gezeigt werden rund 100 Jahre weiblichen Kunstschaffens in Düsseldorf.
Ein spannendes Projekt, das Netzwerke, Lebenswege und Werke sichtbar macht – und die Düsseldorfer Ausstellungen zur Weihnachtszeit bereichert.

Bonn

August Macke & Friends – Stimmen zur Sammlung

04.09.2025 – 15.03.2026 | Museum August Macke Haus

Das Museum widmet sich seiner Sammlung mit über 4.000 Arbeiten. Neben August Macke stehen sein künstlerisches Umfeld und der Rheinische Expressionismus im Mittelpunkt.
Eine Ausstellung, die Sammlungsgeschichte lebendig macht und ein Highlight der Bonner Ausstellungskultur ist.


Hamburg

Sarah van Rij – Im Klang der Schatten

31.10.2025 – 04.01.2026 | Halle für aktuelle Kunst / Auditorium

Die niederländische Fotografin Sarah van Rij schafft poetische Bildwelten aus Licht, Schatten und Spiegelungen. Silhouetten und fragmentarische Szenen prägen ihre Arbeiten.
„Im Klang der Schatten“ ist ihre erste Einzelausstellung in Deutschland – ein atmosphärisches Highlight unter den Hamburger Ausstellungen.

Anders Zorn – Meisterwerke aus Schweden

26.09.2025 – 25.01.2026 | Hamburger Kunsthalle

Erstmals präsentiert die Hamburger Kunsthalle das facettenreiche Schaffen des schwedischen Malers Anders Zorn (1860–1920). Zorn zählte um 1900 zu den berühmtesten Künstler*innen der Welt: In Europa avancierte er zum Malerstar, in den USA porträtierte er zwei Präsidenten sowie zahlreiche Persönlichkeiten der High Society.

Die Ausstellung umfasst über 150 Werke – von Hauptwerken über selten gezeigte Gemälde und Aquarelle bis hin zu Radierungen und Kleinskulpturen. Besonders eindrucksvoll sind seine Hafenansichten aus Hamburg, die Zorn im Winter 1891/92 auf Einladung des Kunsthallen-Direktors Alfred Lichtwark malte. Ein weiteres Highlight der Hamburger Ausstellungsszene in der Weihnachtszeit.

Vorheriger Artikel

Nächster Artikel

das könnte Ihnen auch gefallen

Scroll to Top