Frauen in der Wissenschaft

Internationale Forscherinnen stellen am 7. Oktober ihre Projekte aus Wissenschaft und Kunst in einem virtuellen Festival vor. Das Motto lautet: Frauen in der Wissenschaft! Mit dabei ist Prof. Dr. Kerstin Kracht. Die Schwingungsexpertin erforscht seit knapp 20 Jahren neue Methoden, um Kunstwerke und Kulturgüter vor Schocks und Vibrationen während des Transports zu schützen. 

Der 7. Oktober ab 9 Uhr gehört unter der Internetadresse www.festival.wae-community.org Wissenschaftlerinnen aus den Gebieten Kunst und Technik. Das eintägige virtuelle Festival will Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen mit den kreativen Talenten der Künste zusammenbringen, um Wege in eine nachhaltige Zukunft zu finden. Dafür planen drei Professorinnen der Technischen Universität Berlin, die sich unter der Abkürzung WÆ zusammengeschlossen haben, „eine Plattform für den offenen, kooperativen und unvoreingenommenen Austausch von Ideen, um technische Herausforderungen mit Innovation und Stil zu lösen und umgekehrt.“ 

Die Organisatorinnen von der TU Berlin sind Stefanie Marker, Leiterin des Fachgebiets „Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung“, Nele Rußwinkel, Leiterin des Fachgebiets „Kognitive Modellierung in dynamischen Mensch-Maschine-Systemen“ und die Fachgebietsleiterin für „Stabilität und Versagen funktionsoptimierter Strukturen“ Christina Völlmecke. 

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Frauen in der Wissenschaft!

Während des Festivals werden  ausschließlich Rednerinnen von der Stanford University, der Universität von Malta, der TU Berlin und der TU Wien, der Universität Bremen sowie der Weissensee Kunsthochschule über ihre Forschungen sprechen. Unter ihnen ist auch die Ingenieurin und Professorin Kerstin Kracht, die ihre Erfahrungen mit „Wissenstransfer zwischen den Ingenieurs- und den Konservierungswissenschaften“ vorstellt. Ausführliche Informationen über Kerstin Krachts Forschungen lesen Sie in der Ausgabe der RESTAURO 6/21.

Geplant ist neben den Vorträgen eine virtuelle Ausstellung, die erst am Festivaltag eröffnet wird. Auch sie ist partizipativ angelegt: Jeder, der aktiv an Projekten arbeitet, die sich mit einer nachhaltigen Zukunft beschäftigen, kann sein Projekt ausstellen. Dabei gehe es sowohl um Forschung als auch um Kunst, denn die virtuelle Ausstellung will „die interdisziplinäre Ganzheitlichkeit des gemeinsamen Ziels einer nachhaltigen Zukunft“ zeigen. 

Und da „Diskriminierung, Sexismus und sexuelle Belästigung in den überwiegend männlich dominierten Hierarchien der Wissenschaft (noch) an der Tagesordnung“ sind, wie es auf der Internetseite des Festivals heißt, gibt es eine so genannte Dunkelkammer, eine Plattform, auf der Erfahrungen mit „Sexismus und dem Patriarchat in der Wissenschaft“ anonym beschrieben werden können. Sie werden vom Margherita von Brentano-Zentrum der Freien Universität Berlin zu Forschungszwecken gesammelt. 

 

Termin: 7. Oktober 

Ort: www.festival.wae-community.org