Alte Smartphones und ihre Geschichten gesucht

Das Smartphone feiert Geburtstag! Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums wendet sich das Museum für Kommunikation Frankfurt an die Öffentlichkeit und ruft zur Einsendung alter Handys und Smartphones auf

Anlässlich des 25. Geburtstags des Smartphones sucht die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation persönliche Geschichten und Erlebnisse – „Smart  Storys“ – um den kulturellen Wandel und die Veränderungen des Kommunikationsverhaltens zu dokumentieren, die das Smartphone mit sich brachte.

Mobiltelefone nehmen heute einen wichtigen Platz in unserem Alltag ein und sind zu einem ständigen Begleiter geworden. Vor allem das Smartphone, mit dem sich das klassische Mobiltelefon zu einem funktionsreichen Computer im Taschenformat entwickelte, hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Vor 25 Jahren, am 15. August 1996, kam der Nokia 9000 Communicator als erstes Handy mit mobilem Internetzugang auf den Markt.

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Neben Fax und SMS konnten mit diesem Gerät erstmals von unterwegs Internetseiten aufgerufen werden. Verglichen mit den heutigen Geräten war das Gerät eher sperrig und keineswegs „intelligent“, aber ausgehend von diesem Gerät hat sich die Technik kontinuierlich verbessert und damit auch die Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten erweitert.
Der Nokia 9000 Communicator leitete einen weitreichenden kulturellen Wandel ein. Er führte zu umfassenden Veränderungen im Kommunikationsverhalten, von denen private und Arbeitswelt betroffen waren und immer noch sind. Den eingeschlagenen Weg mit Geräten und Geschichten nachzuzeichnen, ist Ziel des Projekts „Smartphone.25 – Erzähl mal!“

Nicht nur das Smartphone selbst hat sich verändert, sondern auch die Nutzung: die Entwicklung ging hin zu eleganten und schlanken Geräten mit Touchscreen und vielen neuen Funktionen, die eine ganz neue, digitale Welt eröffnet haben. Anfangs als „Büro im Westentaschenformat“ vermarktet, gehört das Smartphone mittlerweile zur Alltagskultur und lässt sich aus unserem Leben kaum mehr wegdenken.

Mit dem Projekt „Smartphone.25 – Erzähl mal!“ will die Museumsstiftung Post und Telekommunikation nun den Weg des Smartphones und den kulturellen Wandel, der mit der Veröffentlichung 1996 einherging, nachzeichnen. Bürger:innen können ab sofort ihre alten Geräte einschicken und ergänzend dazu die Geschichte(n) dahinter erzählen. Bei diesen sogenannten „Smart-Storys“ könne es sich um besondere Smartphone-Erlebnisse handeln, aber auch um alltägliche Geschehnisse oder reflektierende Erzählungen über das eigene Nutzungs- und Kommunikationsverhalten, heißt es seitens der Stiftung.

Eine Auswahl soll dann dauerhaft in die Sammlung der Museumsstiftung aufgenommen werden und in einer digitalen Ausstellung ab 15. August 2021 zu sehen sein. Wer ein Exemplar hat und einsenden möchte, kann über das Online-Formular Kontakt aufnehmen. Besonders von Interesse seien dabei ganze Objektreihen, die den Wechsel vom „klassischen“ Mobiltelefon zum Smartphone zeigen. Zudem seien auch ganze Reihen gewünscht, die alle Geräte umfassen, die ein Mensch in seinem Leben genutzt hat.