01. November 2011 / Isabella Haag

»Digital Art Works. The Challenges of Conservation«

Schnell veraltetBis 12. Februar 2012 ergründet das Karlsruher ZKM Fragen nach dem Sammeln, Ausstellen und Erhalten computerbasierter Kunstwerke.

Interaktive Kunstwerke, die vor zehn Jahren erdacht wurden, sind in naher Zukunft nicht mehr verfügbar. Die Technik schreitet voran, die Industrie wirft ständig Neuheiten auf den Markt. Hard- und Software vieler Kunstwerke kann weder repariert noch ersetzt werden. Um die Interaktion zu erhalten, bleibt nur der »Hamsterkauf« veralteter Geräte oder der Wechsel des Trägermediums. Aber dürfen Arbeiten, die einst für den PC entwickelt wurden, heute auf dem iPad gezeigt werden? Wie sehr beeinflusst das die Aussage?

Zehn Fallstudien stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie verdeutlichen die Problematik der Konservierung digitaler Kunst und verweisen auf deren Notwendigkeit. Für diese Fallstudien wurden im Rahmen des EU–Forschungsprojekts digital art conservation Konzepte für eine langfristige Erhaltung entwickelt.

Im Anschluss wird die Ausstellung in Bourogne (Espace Multimédia Gantner, 25. Februar – 28. April 2012) und Straßburg, Frankreich (CEAAC, 16. Juni – 23. September 2012) gezeigt.

 
 
 
 
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