06. Oktober 2011 / Isabella Haag
Beleuchtung im Museum
Museen befinden sich in einer Zwickmühle. Einerseits sollen Kulturgüter so beleuchtet werden, dass der Besucher sie angemessen betrachten kann. Andererseits kann die Strahlung sowohl von künstlichem als auch von natürlichem Licht Veränderungen in der Materialoberfläche hervorrufen.
Mögliche und ohne großen technischen Aufwand zu betreibende konservatorische Maßnahmen eines wirksamen Lichtschutzes sind z.B. die Reduktion der Beleuchtungszeit auf ein Minimum und die Absenkung der Beleuchtungsintensität auf ein niedriges Level. Beides stellt aber einen Kompromiss dar.
Das Projekt »Museum Lighting Research« des Getty Conservation Institutes (GCI) erforscht museale Beleuchtungsarten vor allem für Gemälde. Ziel ist es, diese so weit zu verbessern beziehungsweise zu modifizieren, dass Beleuchtungsrichtlinien für Ausstellungen ein hohes Maß an Sicherheit für das Kunstwerk gewährleisten, ohne den Kunstgenuss für den Betrachter zu beeinträchtigen. Auf der Homepage des GCI finden sich weitere Infos zum Projekt sowie ein Video.


