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Kolumne 3/2009
Hans-Christoph von ImhoffGOING GREEN
Eine Kurz-Geschichte
In den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts erarbeitete Gaël de Guichen (ICCROM, Rom) – nicht als einziger, aber federführend – erste Aspekte einer präventiven Konservierung. Die Aufgaben dieser neuen Fachrichtung sowie deren Inhalte und wissenschaftliche Leitlinien waren 1994 das Tagungsthema des IIC Kongresses in Ottawa, damit war »Preventive Conservation« international vorgestellt.1 Es war der Anfang einer berufsweiten Neuentwicklung. Seither führen (fast) alle Restauratoren in der Sparte »Spezialisierungen« ihrer Verbandsmitgliederlisten die Präventive Konservierung als eines ihrer Fachgebiete an und seither können sich die Staatsverwaltungen an diesem Feigenblatt bedienen, wenn sie Restauratoren-Stellen streichen. 1984 nahm ICOM-CC in Kopenhagen ohne Gegenstimmen das Dokument »The conservator-restorer: a definition of the profession« an und gab damit Anstoß, sich vertieft mit den neuen Dimensionen und einer gültigen Definition des Berufes zu befassen...